Kastanienpfannkuchen mit Spinat-Fetakäsefüllung

Gefuellter Kastanienpfannkuchen

Edelkastanien [oder Esskastanien] kennen wir meist vor allem vom Weihnachtsmarkt, wo sie als »heiße Maronen« verkauft werden. Sehr zu empfehlen! Wusstest du, dass man das Mehl der Marone aber auch zum Backen verwenden kann? Für Kuchen oder anderes Ofengebäck eignet sich das Mehl meist nur in Verbindung mit anderem Mehl, da es kein Prolamin und Glutenin enthält. Dadurch ist es nicht so richtig backfähig. Für Pfannkuchen kann man es aber auch pur verwenden – und erhält eine sehr leckere glutenfreie Mahlzeit!

Zutaten Pfannkuchen (für vier Personen):

125 g Kastanienmehl
4 Eier
ca. 200 ml Milch
Prise Salz
etwas Kräuter-Frischkäse (zum Bestreichen)

Zutaten Füllung:Gefuellter Pfannkuchen

400 g Rahmspinat
1 Zwiebel
100 g Fetakäse
Salz
Pfeffer
etwas Butter

Zubereitung:

Zunächst den Pfannkuchenteig vorbereiten. Dazu die Eier in eine Schüssel geben und schaumig rühren. Nach und nach im Wechsel Mehl und Milch hinzumischen, bis ein fast flüssiger Teig entsteht. [Je flüssiger der Teig, desto dünner werden am Ende die Pfannkuchen; die gewünschte Konsistenz kann durch Variation der Milchmenge angepasst werden.] Abschließend etwas Salz zugeben – fertig. In einer heißen Pfanne mit etwas Öl dünne, goldbraune Pfannkuchen backen und diese ggf. im Backofen warm halten, bis die Füllung fertig ist.

Den gefrorenen Rahmspinat unterdessen im Topf bei mittlerer Hitze auftauen und unter gelegentlichem Umrühren erhitzen, bis er leicht blubbt. Eine in Würfel geschnittene und zuvor leicht angeschwitzte Zwiebel zugeben und eine Messerspitze Butter im heißen Spinat schmelzen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen und zum Schluss in kleine Würfel geschnittenen Fetakäse zugeben und ganz leicht anschmelzen lassen.

Die Pfannkuchen ca. zur Hälfte dünn mit Kräuter-Frischkäse bestreichen und je ca. zwei Esslöffel von der Spinatfüllung über die bestrichene Fläche geben. Pfannkuchen nach Wunsch zusammenrollen oder einfach einmal falten. – Guten Appetit!

Kategorie Genuss, Leben, Rezepte

Laurenz ist schon gut rumgekommen in Westfalen: Geboren im Sauerland und aufgewachsen in Paderborn, zog es ihn zum Studium endlich hinaus in die weite Welt – zuerst nach Dortmund, dann nach Münster. Zu Hause is eben schön. Watt willste machen. Trotzdem ist Laurenz auch oft in der Weltgeschichte unterwegs und bereist als Tourist und Musiker regelmäßig die schönen Orte und Bühnen Europas.

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